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Richtiges Lüften

Auch wenn es draußen kalt ist: Ab und zu muss frische Luft in die Wohnung. Eine frische Brise vertreibt Gerüche, die im Laufe des Tages etwa beim Kochen entstehen können. Und frische Luft bringt neuen Sauerstoff in die Zimmer. Aber: wie Lüften Sie eigentlich richtig? Öffnen Sie die Fenster dann weit, oder kippen Sie sie nur an?

"Das auf Kipp stellen ist grundverkehrt. Dass wir es trotzdem machen, liegt sicherlich an der Bauart der Fenster. Weil die meisten Fenster nach innen geöffnet werden, müsste man vor dem kompletten Öffnen immer die Blumen von der Fensterbank räumen. Das ist sicherlich das Hauptproblem dabei."

Bequemlichkeit überwinden

Die Bequemlichkeit ist ist es, so vermutet Georg Kriener von der Verbraucherzentrale Niedersachsen, die die meisten Menschen den Weg des geringsten Aufwands gehen lässt. Topfpflanzen, Porzellanfiguren oder gefüllte Obstschalen von der Fensterbank zu räumen ist umständlich. Da ist es einfacher, das Fenster nur einen Spalt weit zu öffnen und lange so geöffnet zu lassen. Aus Sicht des Energieberaters ist das jedoch aus mehreren Gründen falsch: "Wenn ich das Fenster auf Kipp stelle, dann brauche ich, um einen sicheren Luftwechsel herzustellen, viel zu lange und verliere teure Wärmeenergie". Die Heizung ist im Winter der größte Energieverbraucher. Deshalb sollte die wertvolle Heizenergie nicht einfach über einen längeren Zeitraum aus dem Fenster geblasen werden.

Effektiv und günstig: Stoßlüften

Viel effektiver und sparsamer ist da das Stoßlüften: "Dabei öffnen sie das Fenster weit und sorgen so für einen Luftwechsel", sagt Kriener. Der Luftaustausch funktioniert noch besser, wenn zusätzlich ein gegenüberliegendes Fenster geöffnet wird. Bei Durchzug ist die alte, verbrauchte Luft schnell durch frische ersetzt. Je nach Witterung reicht es im Schnitt, dreimal am Tag für fünf Minuten zu lüften. "Bei niedrigen Außentemperaturen lüften Sie möglichst häufig und kurz, weil sonst die massiven Bauteile zu sehr auskühlen. "Das richtige Lüften soll vor allem dazu dienen, die feuchte Raumluft gegen trockene Außenluft auszutauschen. Immerhin fallen in einem Vier-Personen-Haushalt pro Tag rund zwölf Liter Wasser in Form von Wasserdampf an - durch das Kochen, beim Duschen oder einfach nur durch das Schwitzen. Und diese enorme Feuchtigkeitsmenge muss raus aus der Wohnung, damit sich kein Schimmel bildet.


Quelle Text und Bild
http://www.schadenhilfe.de